Dienstag, 12. Mai 2009

tierpark




am muttertag macht jede mutti einen ausflug mit ihren kindern und schwiegerkindern und enkelkindern...so habe ich viele junge familien mit den dazugehörigen omis im tierpark getroffen. es war ein wildpark, das einzige wilde tier, das noch dazu frei herumläuft, ist dort ein lama, um das allerdings alle einen weiten bogen machen. gleich am eingang befindet sich ein streichelzoo mit gestressten hasen und zicklein, ferkeln und auch entenhausen hat viel flauschigen nachwuchs. im freien stolzieren zwei pfaue, die sich gerade bekriegen und jeden arg pecken der in ihre nähe kommt. gottseeidank im käfig befinden sich sechs oder sieben waschbären, die jeden gierig belauern, der sich an das käfiggitter wagt. an einer ruhenden gruppe von rehen geht man vorbei, kommt unterhalb eines gämsengeheges weiter bergauf; mit viel glück erspäht man hinter riesigen felsbrocken zwei hörner, die wohl einer gämse gehören. an ruhenden wildschweinen gehe ich vorbei und ein keiler wirft sein gelbes auge auf mich, was mich zu einer schnelleren gangart durch das finstere und unheimliche wildschweingehege mit seinen über kahlen felsen krallenden baumwurzeln anspornt. es ruht gerade auch das fohlen der islandponys und auch die hochlandrinder haben ihre augen wahrscheinlich zu unter ihren gewagten stirnfransen.
einen esel habe ich aber mit löwenzahn füttern düfen ud eine brave glucke hat mir ihre vielen kücken doch vorgeführt. und zum abschied schrie der weiße kakadu gellend, er wird wohl einen gruß gemeint haben..

Donnerstag, 23. April 2009

der alte baum



in unserer gasse, die sich in der nähe eines flusses befindet, wachsen schon seit vielen jahren eschen; eigentlich wurden sie gering geachtet und waren stets der verfolgung durch baumscheren und motorsägen ausgeliefert. aber immer wieder gelang es einigen von ihnen, trotzdem groß zu werden und dann plötzlich als schön gewachsen,als schatten spendend und als sichtschützend bewundert zu werden. wie zart und apart die esche blüht, habe ich erst im vorigen jahr bemerkt.diese esche wächst als grenzbaum an einem verbindungspunkt dreier grundstücke..sie hat so manche attacke gegen ihren fortbestand überlebt und ist für mich heute ein symbol für kraft und zuversicht

Sonntag, 5. April 2009





geweihte palmzweige brauche ich jedes jahr, um haus und hof und mensch und tier vor allen unbillen und katastrophen zu schützen - also stehe ich alljährlich vor der stadtpfarrkirche und halte meinen palmbuschen in die höhe, um ja möglichst viel vom weihwasser damit aufzufangen - das tun alle anderen leute auch - und das ergibt dann ein buntes bild vor dem blauen frühlingshimmel...

Mittwoch, 25. März 2009





heute habe ich am friedhof stiefmütterchen eingesetzt und dann habe ich einige fotos gemacht von den eher beschwingten kunstwerken im urnen-bereich, die in ihrer einfachheit tröstlich wirken.

Donnerstag, 19. März 2009

zum frühlingsbeginn


strahlend weiße krokusse unter dem kleinen strauch wollte ich um die mittagszeit fotografieren; dass auf dem bild auch noch mein schatten so deutlich umrissen zu sehen sein wird, ahnte ich nicht; eigentlich war ich ja auf der suche nach etwas lebendigem- aber die dicke krähe erhob sich wieder vom wipfel der kiefer, und die drei grünmeisen flogen fort, als sie meine kamera sahen - und der zitronenfalter ließ sich heute überhaupt nicht blicken.

Dienstag, 10. März 2009

kleingaertnerin


nachdem ich einige stunden damit verbracht hatte, den grünen und dunkelroten tulpentütchen ans licht zu verhelfen, verließ ich den garten, um mich ein wenig freier zu bewegen. es war schon dämmrig, doch die luft war lau und regenschwer. ich lief eine halbe stunde über einen feldweg, der großteils noch eine dünne, weiche schneedecke hatte, hinunter zum draufluss. am rückweg machte ich ein bild von den knospenschweren baumkronen vor den hohen schneebergen.

Dienstag, 3. März 2009

maiwunder


schöne aussichten!